Heiligenblut ist ein Skiort in Österreich mit 55 km Pisten und 11 Liften. Das Skifahren reicht bis auf 2 902 m über dem Meeresspiegel und das Dorf liegt auf 1 288 m. Die Unterkunft mit Skipass im Preis können Sie direkt buchen, die Anreise organisieren Sie selbst.
Günstigste Unterkünfte in Heiligenblut
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Heiligenblut liegt auf 1 288 Metern am oberen Ende des Mölltals in Kärnten, direkt unter dem Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs. Das Bild der spitzen Kirche vor dem Gipfel kennen viele von Postkarten. Im Winter ist der Ort ein stilles Bergdorf ohne Durchgangsverkehr, denn die Hochalpenstraße über den Pass ist dann gesperrt.
Das Skigebiet Großglockner-Heiligenblut hat 55 Pistenkilometer und 11 Lifte. Vom Dorf bringt eine Gondel die Gäste hinauf, oben geht es bis auf 2 902 Meter am Schareck. Das ist für ein Gebiet dieser Größe ungewöhnlich hoch und bedeutet lange Abfahrten mit vielen Höhenmetern.
Wer große Skischaukeln und lautes Après-Ski sucht, ist hier falsch. Heiligenblut lebt von Ruhe, Aussicht und dem Gefühl, die Pisten fast für sich zu haben. Unter Freeridern hat das Gebiet einen guten Namen, denn rund um die Pisten liegt viel offenes Gelände.
Anreise aus Deutschland und Ferientermine für Heiligenblut
Ab München sind es rund 224 Kilometer bis Heiligenblut, wegen der Bergstraßen aber etwa dreieinhalb bis vier Stunden reine Fahrzeit. Da die Großglockner-Hochalpenstraße im Winter gesperrt ist, kommen Sie immer von Süden ins Mölltal: entweder über Salzburg und die Tauernautobahn A10 oder über Kufstein, Kitzbühel und den Felbertauerntunnel nach Lienz und von dort über den Iselsberg. Aus Köln sind es rund 800 Kilometer und gut neun Stunden, eine Übernachtung unterwegs ist sinnvoll.
Auf der A10 brauchen Sie die österreichische Vignette und zusätzlich die Streckenmaut für Tauern- und Katschbergtunnel, für einen Pkw 15 Euro pro Einzelfahrt. Auch der Felbertauerntunnel ist mautpflichtig. Vom 1. November bis 15. April gilt bei Schnee und Eis die Winterreifenpflicht, und Schneeketten sollten im Kofferraum liegen.
Kärnten hat seine Semesterferien 2027 vom 8. bis 13. Februar, fast deckungsgleich mit Bayern und dem Saarland vom 8. bis 12. Februar. Deutsche sind in Kärnten nach den Österreichern die zweitgrößte Gästegruppe. Wer ohne Schulkinder reist, fährt besser im Januar oder im März. Die österreichischen Osterferien beginnen am 20. März, die der meisten deutschen Bundesländer am 22. März, und dank der Höhe ist dann noch gute Skizeit.
Heiligenblut passt zu Paaren und Familien mit etwas Pistenerfahrung, zu Freeridern und zu allen, die Ruhe und Bergkulisse höher bewerten als viele Liftkilometer. Wer abends feiern will, sucht sich besser einen anderen Ort.
Bereit, deinen Skiurlaub zu buchen in Heiligenblut? Finden Sie eine Unterkunft mit Skipass im Preis. Die Anreise organisieren Sie selbst.
Der enthaltene Skipass gilt für das Skigebiet bei Heiligenblut. Welcher Pass enthalten ist, steht im Angebot des Reiseveranstalters. Regionalpässe für mehrere Skigebiete kaufst du vor Ort.
Unterkunft mit Skipass in Heiligenblut ›Wussten Sie das über Heiligenblut?
Die Wallfahrtskirche St. Vinzenz hat dem Ort seinen Namen gegeben: Einer Legende nach wird in der Kirche ein Fläschchen mit dem Blut Christi aufbewahrt. Seit langer Zeit ist Heiligenblut außerdem der klassische Ausgangspunkt für Besteigungen des Großglockners.
5 Tipps für Heiligenblut
- Die Ferienwoche im Blick behalten Vom 8. bis 13. Februar 2027 haben Kärnten und Bayern fast gleichzeitig frei. Wer kann, verschiebt den Urlaub um eine Woche.
- Vormittags aufs Schareck Die höchsten Hänge auf 2 902 Metern haben morgens den besten Schnee, nachmittags lohnt der Wechsel auf die tieferen Abfahrten.
- Maut einplanen Ob Sie über die Tauernautobahn oder den Felbertauerntunnel fahren: Beide Wege kosten eine eigene Streckenmaut, planen Sie sie im Budget ein.
- Ruhige Abende genießen Après-Ski gibt es kaum. Ein Abendessen im Gasthaus und ein Spaziergang zur Kirche passen besser zum Ort.
- Lawinenlage beachten Wer ins freie Gelände will, informiert sich täglich beim Lawinenwarndienst Kärnten und geht nie allein.
Pisten und Lifte in Heiligenblut
Auf dem Pistenplan dominieren rote Abfahrten: 34 der 55 Kilometer sind rot, 20 blau und nur ein Kilometer schwarz. Die blauen Strecken liegen vor allem in Dorfnähe, die langen roten Pisten ziehen sich von den Gipfeln hinab.
Mit der Gondel und den Liften darüber erreichen Sie das Schareck auf 2 902 Metern und fahren von dort mit Blick auf den Großglockner ins Tal. Zwischen Dorf und Gipfel liegen über 1 600 Höhenmeter, viel für ein Gebiet mit nur 11 Anlagen. Abseits der markierten Pisten lockt freies Gelände, das aber nur mit Lawinenausrüstung und Erfahrung oder mit einem Bergführer befahren werden sollte.
Pistenplan von Heiligenblut
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Schneesicherheit in Heiligenblut
Heiligenblut gilt als schneesicher, und das liegt an der Höhe des Gebiets. Die Pisten reichen bis auf 2 902 Meter, und von Dezember bis März liegen die Nächte im Dorf im Schnitt zwischen minus 3 und minus 6 Grad. Normalerweise laufen die Lifte von Anfang Dezember bis Mitte April.
Weil Heiligenblut auf der Südseite des Alpenhauptkamms liegt, bringen hier oft andere Wetterlagen Schnee als in Tirol oder Salzburg. Ist der Norden grau und mild, kann es hier ganz anders aussehen, und umgekehrt.
Beste Reisezeit für Heiligenblut
Am kältesten und damit am sichersten für guten Schnee sind Januar und Februar. Der Januar ist zugleich die ruhigste Zeit, besonders nach Dreikönig.
Im März werden die Tage länger, mit rund 5 Grad am Tag ist es aber noch nicht warm. Das ist ideal für Sonnenskilauf ohne viel Sulz. Erst im April steigt die Tagestemperatur auf etwa 7 Grad, dann sind die oberen Hänge morgens am besten.
Gibt es Warteschlangen an den Liften inHeiligenblut?
Das Liftsystem in Heiligenblut verarbeitet 10.450 Personen pro Stunde, verteilt auf 11 Lifte. 4 von 11 Liften sind Gondeln oder schnelle Sesselbahnen und 4 sind Schlepplifte, bei denen es bei Andrang länger dauert. Die schnellsten Lifte schaffen bis zu 1.600 Personen pro Stunde, zum Beispiel Rossbachbahn. Pro Pistenkilometer gibt es weniger Liftkapazität als bei einem durchschnittlichen Skigebiet bei uns, sodass sich eine volle Woche hier deutlicher bemerkbar macht. Die Schlange, die man wirklich merkt, steht trotzdem fast immer unten im Tal, zwischen acht und halb zehn. Sind Sie vor acht Uhr im Lift, verpassen Sie sie.
Wann ist am meisten los in Heiligenblut?
Das Gedränge auf den Pisten richtet sich nicht nach den deutschen Winterferien, sondern danach, wann die lokalen Familien und Nachbarländer frei haben. Hier sind die Wochen, die in Heiligenblut in der Saison 2026/2027 am meisten Andrang bringen.
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Österreich: Die Semesterferien werden eine Woche nach der anderen genommen, Bundesland für Bundesland, in den ersten drei Februarwochen.
1. bis 6. Februar: Wien und Niederösterreich
8. bis 13. Februar: Burgenland und Kärnten
15. bis 20. Februar: Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark und Vorarlberg -
Deutschland: Die Deutschen sind die größte Gästegruppe in den Alpen, und ihre Winterferien verteilen sich über den Anfang des Februars.
1. bis 6. Februar: Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen
8. bis 12. Februar: Bayern und Saarland
8. bis 19. Februar: Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern - Osterferien: Ostern 2027 ist früh, am 28. März. Österreich und Deutschland legen ihre Ferien rund um das Wochenende, während die französischen Ferien nach Ostern liegen, im April.
20. bis 29. März: ganz Österreich, alle Bundesländer gleichzeitig
22. März bis 3. April: die meisten deutschen Bundesländer, darunter Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen
3. April bis 3. Mai: die französischen Zonen, die nach Ostern 2027 liegen und nur die höchstgelegenen Orte betreffen - Lange Wochenenden: Lange Wochenenden füllen die Pisten mit Tagesgästen aus den nächstgelegenen Städten, selbst wenn niemand Schulferien hat.
26. Dezember bis 3. Januar: die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage, die teuerste Zeit des Jahres
6. Januar: Heilige Drei Könige, Feiertag in Österreich, Italien und Teilen der Schweiz
27. bis 29. März: das Osterwochenende. Der Ostermontag ist im gesamten Alpenraum ein Feiertag, der Karfreitag ist in Österreich, Italien und Frankreich dagegen ein normaler Arbeitstag
1. bis 2. Mai: der 1. Mai, Feiertag im gesamten Alpenraum
Wer ruhigere Pisten und niedrigere Preise möchte, fährt am besten Mitte Januar oder Ende März. Dann haben weder die Deutschen noch die Österreicher Ferien.
Die Öffnungs- und Schließtermine sind übliche, aus der Höhenlage abgeleitete Werte, keine bestätigten Termine für diese Saison. Prüfen Sie vor der Buchung die offizielle Website des Skigebiets.
Wer fährt Ski in Kärnten?
3 701 920 Gästenächte in der Wintersaison 2025/26. Von November bis April. Tippe auf ein Land oder einen Teil des Kreises, um es hervorzuheben.
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1
Österreicher
38,2 %
-
2
Deutsche
21,2 %
-
3
Tschechen
8,1 %
-
4
Ungarn
5,7 %
-
5
Polen
4,4 %
-
6
Niederländer
3,9 %
-
7
Kroaten
3,5 %
-
8
Slowenen
2,7 %
-
9
Italiener
2,6 %
- 10 Sonstige 9,7 %
Quelle: Statistik Austria. Keine österreichische Quelle schlüsselt die Herkunftsländer der Gäste für diesen Ort auf, daher gilt die Zahl für das gesamte Bundesland Kärnten.
Schnee gerade jetzt. Im Tal und am Gipfel liegt gerade kein Schnee. Die Zahlen sind von Open-Meteo modelliert, nicht vom Liftbetreiber gemessen, und wurden 21. Oktober 2026 um 20:34 abgerufen.
Der enthaltene Skipass. Zum Aufenthalt gehört der Skipass Großglockner, der 55 km Pisten abdeckt. Der Pass ist rund 332 Euro wert.
So kommen Sie nach Heiligenblut
Die Anreise organisieren Sie selbst: wir verkaufen den Aufenthalt, nicht den Transport. Hier sind die drei Wege nach Heiligenblut, damit Sie den passenden wählen können.
Mit dem Flugzeug. Der nächstgelegene Flughafen ist Salzburg (SZG). Die reine Flugzeit ab Frankfurt beträgt nur 1 Stunde, mit Auto oder Bahn sind Sie von Tür zu Tür aber oft genauso schnell. Fliegen Sie doch, sind es 2,5 Stunden weiter nach Heiligenblut. Das letzte Stück lösen Sie auf eine von zwei Arten:
- Privater Transfer. Ein Fahrer empfängt Sie in der Ankunftshalle und fährt ohne Zwischenstopp direkt zur Unterkunft. Der Preis gilt für das ganze Auto, nicht pro Person, eine Skibox lässt sich vorbestellen, und der Fahrer wartet auch bei verspätetem Flug.
- Mietwagen am Flughafen. Bei SmartCarRental holen Sie den Wagen in der Ankunftshalle ab. So erreichen Sie die Nachbarorte im selben Liftsystem, kaufen zu Talpreisen statt zu Ortspreisen ein und sind nicht an Transferzeiten gebunden. Winterreifen sind bei alpinen Vermietern Standard.
Mit dem Auto. Viele fahren selbst. Von München sind es etwa 224 km bis Heiligenblut, rund 4 Stunden reine Fahrzeit. Von Köln sind es rund 801 km, rund 9 Stunden. Vignetten, Mautgebühren und Winterreifenpflicht sind von Land zu Land unterschiedlich.
Last Minute nach Heiligenblut
Last-Minute-Angebote, also späte Termine, die der Anbieter noch füllen möchte, erscheinen ab Januar. Sobald die Saison begonnen hat, zeigen wir sie hier auf der Seite.
Heiligenblut eignet sich für
⭐ Ausgezeichnete Wahl
Bedingt geeignet
Begrenzte Auswahl
⭐ Sehr schneesicher
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Bereit zum Buchen? Wähle aus Unterkünften in verschiedenen Preisklassen. Der Skipass ist im Preis inbegriffen, die Anreise organisierst du selbst.
Unterkunft mit Skipass in Heiligenblut ›Häufige Fragen zu Heiligenblut
Das Skigebiet Großglockner-Heiligenblut hat 55 Pistenkilometer und 11 Lifte zwischen 1 288 und 2 902 Metern. Es ist damit überschaubar, bietet aber dank der Höhe lange Abfahrten mit viel Vertikale.
Nein, die Hochalpenstraße ist im Winter gesperrt. Sie erreichen Heiligenblut von Süden durch das Mölltal, entweder über die Tauernautobahn und Spittal oder über den Felbertauerntunnel und Lienz.
Mit Einschränkungen. Es gibt 20 Kilometer blaue Pisten in Dorfnähe, doch der Großteil des Gebiets ist rot. Für Einsteiger reicht das für eine Woche, mit sehr kleinen Kindern sind größere Familienorte bequemer.
Vom 8. bis 13. Februar, gleichzeitig mit dem Burgenland. In derselben Woche haben auch Bayern und das Saarland Winterferien, vom 8. bis 12. Februar. Rechnen Sie in dieser Woche mit mehr Betrieb an den Liften.
Rund 224 Kilometer, wegen der Bergstrecken dauert die reine Fahrt aber etwa dreieinhalb bis vier Stunden. Aus Köln sind es rund 800 Kilometer und gut neun Stunden.